• Lorem Ipsum

    Lorem ipsum dolor sit amet conse ctetur voluptate velit esse cillum dolore eu

  • Dolor Sit Amet

    Lorem ipsum dolor sit amet conse ctetur voluptate velit esse cillum dolore eu

  • Ctetur Voluptate

    Lorem ipsum dolor sit amet conse ctetur voluptate velit esse cillum dolore eu

Artgerechte Tierhaltung nach Bioland Richtlinien

Biotiere haben viel Bewegungs- und Ruheraum mit Einstreu, Tageslicht, frischer Luft und frischem Wasser. Im Sommer erhalten sie Weidegang bzw. ganzjährig Auslauf. Wiederkäuer erhalten ausschließlich Biofutter, das die Bioland-Bauern größtenteils selbst erzeugen. Für Geflügel sind einzig bei Nichtverfügbarkeit in Bioqualität und drohender Mangelversorgung konventionelle Futterkomponenten von maximal 15 Prozent zugelassen; für säugende Muttersauen, Ferkel und bis zu 50 kg schwere Schweine maximal 5 Prozent konventionelles Kartoffeleiweiß. Tabu sind synthetische Aminosäuren sowie alle gentechnisch veränderten Futtermittel wie Gensoja oder Genmais. Die Verfütterung von Tiermehl wie auch Antibiotika als Leistungsförderer oder Masthilfe waren bei Bioland schon seit jeher verboten – auch vor dem staatlichen Verbot. Bei dem Transport zur Schlachtung steht die sorgsame Behandlung der Tiere an oberster Stelle. Es werden alle Maßnahmen ergriffen, die Stress, Schmerz und Leid der Tiere vermeiden. Die Bioland-Richtlinien begrenzen die Transportwege auf maximal 200 km und die Fahrzeit auf maximal vier Stunden. Artgerechte Haltung und hochwertige Futtermittel fördern die Tiergesundheit. Wenn dennoch ein Tier erkrankt, werden bevorzugt homöopathische Mittel bzw. Naturheilmittel eingesetzt. Einige gesundheitlich umstrittene und umweltschädliche Arzneimittel sind verboten. Im Sinne des Tierschutzes verwenden Bioland-Bauern in Ausnahmefällen aber auch herkömmliche Medikamente. In diesem Falle schreibt Bioland eine doppelt so lange Wartezeit bis zur Vermarktung vor, als gesetzlich vorgeschrieben ist.